Pfarrbrief Februar 2026

Frieden ist möglich!?

Ja, er ist möglich, wenn wir die Weisungen der Heiligen Schrift und die vielen Mahnungen der Gottesmutter von Fatima beherzigen und beten!

Denn der Friede ist kein Ergebnis von Waffenstärke und Verhandlungsgeschick, die allesamt nur eine Abwesenheit von Krieg aber nicht die nötige Bekehrung der Herzen und der Umkehr zu Gott bewerkstelligen können.

Auch in diesem Jahr sind Sie eingeladen, sich vom Sofa oder von den täglichen Einbindungen zu lösen und nach St. Gertrud zu kommen, wo wir vom 20. bis 22. Februar das EWIGE GEBET halten – „37 Stunden für den Frieden“.

Die Gebetsaktion vor dem im Allerheiligsten gegenwärtigen Heiland und Erlöser Jesus Christus startet am Freitag, dem 20. Februar, mit der Nachtanbetung zur gewohnten Zeit um 19.00 Uhr. 

Am Samstag wird die Anbetung nach der 9.00 Uhr-Messe fortgesetzt, die wegen des Gebetstages in St. Gertrud stattfindet.

Stille Zeiten und gemeinschaftliches Gebet wechseln einander ab. Um 16.00 Uhr ist musikalische Anbetung (Orgelmusik), um 17.00 Uhr ist Beichtzeit.

Nach der Abendmesse beginnt die Nachtanbetung – zunächst bis zur Komplet (23.45 Uhr) mit Gebet, Stille und Live-Musik. Nach der Komplet ist stille Nachtanbetung bis zum Schlußsegen um 8.00 Uhr am Sonntagmorgen.

Die Vorabendmesse des ersten Fastensonntages findet wegen des Anbetungstages in St. Gertrud statt! 

Bitte reservieren Sie sich eine Zeit,

in der Sie den Herrn im Sakrament um Frieden bitten!

Dank an alle Spender und Helfer

Dank vielfältiger finanzieller und manueller Unterstützung konnten wir in der Weihnachtszeit alles, was für Gottesliebe (Blumen und Dekorationen für die Kirchen und Krippen) und Nächstenliebe (Weihnachtsessen für Alleinstehende und Bedürftige) nötig war, realisieren.

Vergelt´s Gott an alle, die sich durch Finanzierung und Mithilfe engagiert haben!

Lichtmeß

Am Montag, dem 2. Februar, feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn – Mariä Lichtmeß. Die Liturgie erinnert an die Aufopferung des neugeborenen Jesus im Tempel zu Jerusalem. Es werden dabei die Altar- und Kirchenkerzen für das ganze Jahr gesegnet.

Wir feiern das Hochamt mit Kerzenweihe und Prozession um 18.30 Uhr in St. Marien – in diesem Jahr, wie immer an Montagen, im tridentinischen Ritus mit Gregorianischem Choral.

Nach der Hl. Messe wird in Erinnerung an den großen Märtyrerbischof der frühen Kirche der Blasius-Segen erteilt.

Blasius-Segen

Die gekreuzten Kerzen, die beim Einzelsegen über die Gläubigen gehalten werden, erinnern an die Gefängnishaft des großen Märtyrerbischofs Blasius, der 316 in Armenien für Christus starb. Durch die Gitterstäbe seiner Zelle gab er einem kleinen Jungen den Segen und rettete ihn so vor dem Erstickungstod. Der Blasius-Segen gegen Halskrankheit und alles Böse kann vom 31. Januar bis zum 2. Februar einzeln nach den Meßfeiern empfangen werden.

Kreuzwegandachten

In der Fastenzeit entfällt das freitägliche Rosenkranzgebet zur Todesstunde des Herrn um 15.00 Uhr in St. Gertrud.

Stattdessen betrachten wir in den Kreuzwegandachten das Leiden unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus – freitags um 18.00 Uhr in St. Gertrud und dienstags um 18.30 Uhr in St. Antonius. Wir verwenden jedes Mal eine andere Kreuzwegbetrachtung. Nach der Kreuzwegandacht in St. Gertrud hat jeder noch individuell die Möglichkeit zur Verehrung der Kreuzreliquie.

Die erste Kreuzwegandacht ist am 20. Februar.

Katechese für alle

Bei der nächsten Veranstaltung unserer Reihe KATECHESE FÜR ALLE geht es am 9. Februar unter dem Titel „Stummer Ochse. Der hl. Thomas von Aquin“ um den großen Dominikanertheologe des 13. Jahrhunderts. Er war ein außergewöhnlicher Geist und hat wie kein anderer die Geschichte der Theologie geprägt. Seine Wissenschaft war so genial, daß Papst. Leo XIII. ihn und seine Werke im 19. Jahrhundert sogar zur Grundlage allen Theologiestudiums erhoben hat. Heute hört man vergleichsweise wenig von ihm.

Was er, der zu Lebzeiten wenig gesprochen aber umso mehr geschrieben hat, auch unserer Zeit zu sagen hat und weshalb auch heute jeder Theologe gut beraten ist, sich mit ihm zu beschäftigen, darüber informiert die Katechese an diesem Abend.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr nach der Abendmesse in den Räumen von St. Marien.

Gaudete

Am Samstag, dem 7. Februar, laden wir junge Christen zu unserem nächsten Treffen ein. Nach der Vorabendmesse schließt sich zunächst eine Zeit der Eucharistischen Anbetung in St. Marien an. Danach beschäftigen wir uns auf Wunsch der Jugendlichen in der Katechese diesmal mit dem Thema „Weiß man´s? Vernunft und Glaube“.

Sind beide Bereiche nicht eigentlich gegensätzlich, so daß man sich zwischen beiden entscheiden müßte? Oder gibt es eine Verbindung? Vielleicht sogar eine innere Abhängigkeit? Fragen, die zu den Grundfragen des christlichen Glaubens gehören!

Zu den GAUDETE-Katechesen sind alle interessierten Jugendliche und jungen Erwachsenen eingeladen.

Montagsgespräch

Für die einen sind sie die Zukunft der Kirche, für die anderen ein längst abzuwerfender Balast: Priester. Braucht es sie heute (noch)? Wie lebt und arbeitet man als junger Priester in den Spannungen inner- und außerkirchlicher Polarisierungen? Wie wirken sich Missbrauchsskandale und die endlose Zölibatsdiskussion auf junge Kleriker aus, und auf die Frage nach Berufungen? Der Augsburger Pfarrer Dominik Loy schildert bei uns am 2. März unter dem Thema: „Brauchen wir Priester? Standortbestimmung einer Berufung“ seine Perspektiven und Erfahrungen. Sein Resümee: Die Frage ist nicht mehr, ob man Priester sein will, sondern ob man es noch sein kann. 

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Marien, Kleikstraße 56. Alle sind nach Vortrag und Aussprache zu einem Umtrunk mit Imbiß eingeladen. Der Eintritt ist frei!

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Referent:

Dominik Loy, geboren 1989. Ausbildung zum Informatiker. Studium der Theologie und Philosophie in Augsburg und München. Priesterweihe 2019 und Kaplan in Kempten bis 2021. Anschließend Freistellung zur Promotion. 2021-2024 Pfarrer zur Mitarbeit in Augsburg-Hochzoll. Seit 2022 Schulpfarrer dreier kirchlicher Schulen sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik in Augsburg. Seit 2025 Kirchenrektor von St. Peter am Perlach (Knotenlöserin).

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