Pfarrbrief März 2026

Der Bischof kommt zu uns!

Bischof Dr. Helmut Dieser. Foto: Bistum Aachen / Martin Braun

Früher war es üblich, daß alle fünf Jahre der Bischof oder ein Weihbischof in seinem Auftrag die Pfarreien im Bistum besuchte. Seit dem Jahre 2016 war dies wegen des damals beginnenden  Strukturwandels im Bistum Aachen ausgesetzt.

Es entspricht nun nach der Bildung der Pastoralen Räume einem dringenden Wunsch von Bischof Helmut, den Faden wieder aufzunehmen. In diesem Jahr beginnt er damit bei uns!

Wir haben diese erfreuliche Mitteilung erst kürzlich bekommen und auch schon den Terminrahmen, in dem der Bischof unseren „Pastoralen Raum Herzogenrath“ visitieren wird; Mitte April bis Mitte Mai.  

Wir dürfen darin eine riesige Chance sehen, dem Bischof das Leben in St. Gertrud zu zeigen und ihm unsere Entwicklung zu einem überregionalen Geistlichen Zentrum zu erläutern. Weil dies ein Anliegen all derer sein muß, die bei uns eine Wahlgemeinde gefunden haben, werden wir in der Vorbereitung dafür sorgen, daß der Bischof die Gelegenheit hat, möglich vielen von ihnen zu begegnen. Eine Chance, die genutzt werden will, wenn St. Gertrud in seiner gewachsenen Struktur und „Angebotslage“ erhalten werden soll. Es wäre schön, wenn der Bischof in Tuchfühlung mit dem Leben kommen könnte, das sich bei uns in Form einer Personalgemeinde entfaltet. Dies umso mehr, als bislang alle schriftliche Eingaben unsererseits – Briefe, Statistiken etc. – vom Bistum unbeantwortet blieben.

Es liegt an jedem einzelnen, der hier seine Heimat behalten will, aus einer passiven Haltung herauszutreten und sich im Rahmen der Visitation zu artikulieren und proaktiv seine Wünsche zum Fortbestand von St. Gertrud als Geistlichem Zentrum vorzutragen! Bei entsprechende Versammlungen und Gottesdiensten wird es dafür genügend Gelegenheiten geben. 

Mein Wunsch für jetzt: Beten Sie um einen guten Verlauf der Visitation!

Kreuzwegandachten & musikalische Passionsandacht

In der Fastenzeit entfällt das freitägliche Rosenkranzgebet zur Todesstunde des Herrn um 15.00 Uhr in St. Gertrud.

Die Kreuzwegandachten betrachten in der Fastenzeit das Leiden unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, freitags um 18.00 Uhr in St. Gertrud und dienstags um 18.30 Uhr in St. Antonius. Wir verwenden jedes Mal eine andere Kreuzwegbetrachtung. Am 27. März wird anstelle des Kreuzwegs eine musikalische Passionsandacht gefeiert mit Kantor Herbert Nell.

Montagsgespräch

Für die einen sind sie die Zukunft der Kirche, für die anderen ein längst abzuwerfender Balast: Priester. Braucht es sie heute (noch)? Wie lebt und arbeitet man als junger Priester in den Spannungen inner- und außerkirchlicher Polarisierungen? Wie wirken sich Missbrauchsskandale und die endlose Zölibatsdiskussion auf junge Kleriker aus, und auf die Frage nach Berufungen? Der Augsburger Pfarrer Dominik Loy schildert bei uns am 2. März unter dem Thema: „Brauchen wir Priester? Standortbestimmung einer Berufung“ seine Perspektiven und Erfahrungen. Sein Resümee: Die Frage ist nicht mehr, ob man Priester sein will, sondern ob man es noch sein kann. 

Dominik Loy, geboren 1989. Ausbildung zum Informatiker. Studium der Theologie und Philosophie in Augsburg und München. Priesterweihe 2019 und Kaplan in Kempten bis 2021. Anschließend Freistellung zur Promotion. 2021-2024 Pfarrer zur Mitarbeit in Augsburg-Hochzoll. Seit 2022 Schulpfarrer dreier kirchlicher Schulen sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik in Augsburg. Seit 2025 Kirchenrektor von St. Peter am Perlach (Knotenlöserin).

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Marien, Kleikstraße 56. Alle sind nach Vortrag und Aussprache zu einem Umtrunk mit Imbiß eingeladen. Der Eintritt ist frei!

Lourdes-Novene

Am Donnerstag, dem 5. März, sind wir auch in diesem Jahr wiederum von unseren niederländischen Nachbarn zur Teilnahme an der Lourdes-Novene in der Pfarrei St. Peter und St. Mariä Himmelfahrt nach Chevremont eingeladen (H. Petrus-Maria Tenhemelopneming, Nassaustraat 39,  6463 AS Kerkrade) eingeladen.

Um 19.00 Uhr feiern wir in der dortigen Pfarrkirche das Hochamt, das musikalisch von unseren Kirchenchören gestaltet wird. Es wäre ein schönes Zeichen der grenzübergreifenden Zusammengehörigkeit, wenn viele von uns der Einladung folgen würden.

Sühnesonntag

Am Sonntag, dem 8. März laden wir zu einem Sühne-Sonntag in der Fastenzeit ein. Nach der hl. Messe um 10.30 Uhr in St. Gertrud wird das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. Jeweils zur vollen Stunde gibt es einen Gebetsimpuls zur Sühne für die Sünden und Ungerechtigkeiten, unter denen unsere Welt leidet. Mit dem sakramentalen Segen wird die Anbetung um 15.00 Uhr enden.

Patrozinium

Alle sind eingeladen, sich unter den Schutz unserer Patronin, der hl. Gertrud von Nivelles zu begeben. Sie ist die besondere Fürsprecherin in vielen anderen Nöten. Sie steht zudem Bürge für die Macht des Gebetes.

Am Sonntag, dem 15. März -– zwei Tage vor dem Gedenktag der Hl. Gertrud – feiern wir das Patronatsfest unserer Pfarrei im äußeren Rahmen des Sonntagshochamtes. Es singt der Kirchenchor St. Gertrud. Nach der Meßfeier wird der Einzelsegen mit der Gertrudis-Reliquie erteilt.

 

Am Dienstag, dem 17. März, dem eigentlichen Festtag der Hl. Gertrud von Nivelles, sind alle zum Hochamt um 9.00 Uhr in die Pfarrkirche St. Gertrud eingeladen, an deren Ende ebenfalls noch einmal der Einzelsegen mit der Gertrudis-Reliquie erteilt wird. An diesem Dienstag entfallen sowohl die Kreuzwegandacht als auch die Hl. Messe am Abend in St. Antonius.

Hochfest der Verkündigung des Herrn

Am Mittwoch, dem 25. März, feiern wir das Fest „Mariä Verkündigung“. Neun Monate vor Weihnachten gedenken wir der Menschwerdung des Herrn im Schoß der Jungfrau Maria durch die Verkündigung des Engels in Nazareth.

Das Hochamt findet um 9.00 Uhr in St. Gertrud statt.

Bußgang der Männer

Zur Einstimmung in die Karwoche halten wir auch in diesem Jahr den traditionellen Bußgang der Männer am Freitag, dem 27. März. Zu Beginn steht die musikalische Passionsandacht in St. Gertrud. Um 18.45 Uhr folgt für die Teilnehmer des Bußgangs eine eucharistische Statio. Danach geht man in Schweigen und Gebet nach Rolduc, wo um 19.30 Uhr in der Krypta die Hl. Messe gefeiert wird. Anschließend sind alle zu einem brüderlichen Beisammensein eingeladen. Es ist eine Teilnahme ab 14 Jahren möglich

Katechese für alle

Bei der nächsten Veranstaltung unserer Reihe KATECHESE FÜR ALLE geht es am 9. März unter dem Titel „Katholisch ohne Papst. Der Altkatholizismus“. Der Abend wirft einen Blick über die Konfessionsgrenzen auf eine Kirche, die sich „katholisch“ nennt aber die Unfehlbarkeit des Papstes ablehnt. Sie entstand im 19. Jahrhundert nach dem ersten Vatikanischen Konzil, das die päpstliche Unfehlbarkeit dogmatisiert hat. Daraufhin versagten in Deutschland Priester und Gläubige dem Papst die Gefolgschaft und trennten sich von der Kirche. Sie nannten sich fortan „alt-katholisch“, weil sie das „neue“ Dogma nicht mitvollziehen wollten. Ein interessanter Vorgang im Vergleich zu manchen Spaltungstendenzen in unseren Tagen. Pfarrer Jürgen Urth, der ein ausgesprochener Kenner des Altkatholizismus ist, wird uns diese „katholische“ Kirche ohne Papst näher bringen.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr nach der Abendmesse in den Räumen von St. Marien.

Gaudete

Am Samstag, dem 7. März, laden wir junge Christen zu unserem nächsten Treffen ein. Nach der Vorabendmesse schließt sich zunächst eine Zeit der Eucharistischen Anbetung in St. Marien an. Danach beschäftigen wir uns auf Wunsch der Jugendlichen in der Katechese diesmal mit dem Thema „Werke der Liebe. Ideen für die Fastenzeit“.

Die klassischen Motive für die Fastenzeit sind Fasten, Gebet und Almosengeben. Zusammengefaßt sind alle drei „Werke der Liebe“ zu Gott und den Menschen. Welche persönlichen Ideen man diesbezüglich für die Gestaltung der eigenen Fastenzeit entwickeln kann, wird die Katechese an diesem Abend vorschlagen. Zu den GAUDETE-Katechesen sind alle interessierten Jugendliche und jungen Erwachsenen eingeladen.

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