Allerheiligen – Allerseelen
Der Allerheiligentag (1. November) fällt in diesem Jahr auf einen Samstag. Die Hl. Messen werden zu den üblichen Sonntags-Zeiten gefeiert.
Am Allerseelentag halten wir die Requien für die Verstorbenen der Pfarrei um 9.00 Uhr in St. Antonius und um 10.30 Uhr in St. Gertrud.
Am Nachmittag des Allerseelentages findet um 15.00 Uhr die Andacht für die Verstorbenen in der Halle des Waldfriedhofs statt. Anschließend ist Prozession über den Friedhof und Gräbersegnung. Die Gräbersegnung auf dem Niederbardenberger Friedhof ist am Montag, dem 3. November um 10.00 Uhr.
Beichte, Ablaß und Gebete
Der Vollkommene Ablaß für die Verstorbenen, kann von Mittag des Allerheiligentages bis zum 8. November gewonnen werden. Bedingungen:
- Je einmal am 1. und 2. November durch Besuch der Kirche (Gebet des „Vater unser“ und des Glaubensbekenntnisses , des Ave Maria und eines Gebetes in der Meinung des Heiligen Vaters) und einmal täglich bis einschließlich 8. November durch Friedhofsbesuch (oder notfalls Kirchenbesuch) und Gebet für die Verstorbenen.
- Empfang des Bußsakramentes, entschlossene Abkehr von jeder Sünde und Empfang der Hl. Kommunion. Voraussetzung zur Gewinnung des Allerseelenablasses für die Verstorbenen ist der „Stand der heiligmachenden Gnade“ durch das Bußsakramentes, das auch bis zu 20 Tage nach Allerheilgen empfangen werden kann.
Beichtgelegenheit wird bei uns täglich eine halbe Stunde vor den Hl. Messen angeboten. Außerdem samstags von 17.00-18.00 Uhr in der Sakristei von St. Gertrud.
60. Geburtstag von Kantor Herbert Nell
Am Allerheiligentag haben wir alle Namenstag aber nur wenige Geburtstag. Einer von ihnen ist Herbert Nell, unser Kantor. In diesem Jahr vollendet er am 1. November sein sechzigstes Lebensjahr.
Es ist uns eine besondere Freude, mit ihm seinen Ehrentag begehen zu können. Über die Hälfte seines Lebens – 35 Jahre – steht er als Kirchenmusiker im Dienst unserer Pfarrei.
Damit ist er nicht nur der „Beauftragte für den guten Ton“, sondern auch mitverantwortlich für die Profilierung von St. Gertrud als einer Stätte der Gottesverehrung. Denn die Musik hat dabei ihren besonderen Anteil.
Herbert Nell und St. Gertrud sind durch die langjährige Kontinuität zu einer Einheit zusammengewachsen, die für viele prägend geworden ist. Nicht nur der tägliche Dienst als Organist, den die Besucher unserer Gottesdienste genießen dürfen, sondern auch die Leitung der verschiedenen musikalischen Gruppen gaben und geben der Kirchenmusik in St. Gertrud einen unverzichtbaren Charakter. So ist seine Arbeit auch immer wieder Inspiration für manche weitere Entwicklung junger Nachwuchsmusiker geworden – nicht zuletzt auch für seine drei Kinder Sebastian, Alexander und Katharina, die aus seinem familiär-musikalischen Erbe reich empfangen durften.
Kantor Nells Engagement als musikalischer Leiter des Pfarrkarneval und als Initiator und Organisator der Männer-Radwallfahrt nach Kevelaer hat ihn darüber hinaus zu seinem Urgestein der Pfarrei gemacht.
Wir gratulieren Herrn Kantor Nell herzlich zu Seinem Geburtstag!
Wir danken ihm zugleich für sein Lebenswerk in St. Gertrud und wünschen ihm für die kommenden persönlichen und musikalischen Jahre Gottes reichen Segen!
In seinem Namen laden wir alle herzlich zum Geburtstagsempfang nach dem Hochamt am Allerheiligentag in den Pfarrsaal von St. Marien ein.
Wahl zum Kirchenvorstand & Rat des Pastoralen Raumes
In unserem Bistum finden am 8./9. November die nächsten Kirchenvorstandswahlen statt. Gewählt wird der gesamte Vorstand (8 Mitglieder).
Ebenfalls am 8./9. November steht die Wahl des Rates des Pastoralen Raumes an.
Die Wahlen beider Gremien finden vor und nach den Sonntagsmessen statt: am 8. November von 17.30 -20.00 Uhr in der Marienkirche und am 9. November von 9.30 – 13.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Gertrud.
Briefwahlrückläufe per Post oder durch persönliche Abgabe müssen bis spätestens um 13.00 Uhr am Wahltag eingegangen sein.
Wir bitten alle Wahlberechtigten um eine gute Wahlbeteiligung
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Montagsgespräch
Das Christentum war für ihn ein Buch mit sieben Siegeln, sagt Ricardo Wagner, Professor für Nachhaltiges Management & Kommunikation und Leiter der Media School an der Fresenius Hochschule Köln über sein Verhältnis zum Glauben in seiner ersten Lebenshälfte. „Ich wollte nie Christ werden!“ Dies ist die Grundhaltung, in der Ricardo Wagner auf Gott trifft, der ihm die Gewißheit schenkt, daß Er ihn wollte und ihn liebt. Er beginnt zu lesen und zu beten. Er lernt die Kirche kennen. Am Ende steht seine bisherige Welt Kopf und es drängt ihn zur Taufe, die er anfangs nicht wollte und die er auf den Ruf Gottes hin im Jahre 2024 in der Dominikanerkirche St. Andreas in Köln empfängt.
Bei uns erzählt Professor Wagner am 24. November unter dem Titel „Ich wollte nie Christ sein“ über seinen Weg der Gottsuche und der Glaubensentscheidung zur Taufe. Dabei werden wir auch mit ihm über seine ersten Erfahrungen als neugetaufter Christ in einer weitgehend unchristlichen Umgebung und in der realen Kirche unseres Landes ins Gespräch kommen.
Wir beginnen um 19.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Marien, Kleikstraße 56. Nach dem Vortrag und dem Austausch sind alle zu einem Imbiß und Getränken eingeladen. Der Eintritt ist frei!
Erster Advent
Nein, dies ist noch kein Hinweis auf die vorweihnachtliche Zeit, sondern eine Ankündigung einiger liturgischer Neuigkeiten in unseren Kirchen.
Nachdem wir schon im Laufe des Jahres Ruth Linden als neue Lektorin begrüßen konnten, die schon lange Jahre in Aachen St. Jakob diesen Dienst versehen hat, wird am ersten Advent nun Josina Keimer in den Kreis der Lektoren aufgenommen. Sie ist bereits in der Mädchenschola aktiv hat und nach ihrer Firmung in diesem Herbst den Wunsch geäußert, bei der Verkündigung des Gotteswortes mitzumachen.
Ulrich Dehof und Jacek Szymanski werden zu gleicher Zeit im Namen unseren Bischofs zum Dienst als außerordentlicher Kommunionhelfer beauftragt. Herr Dehof ist seit über 10 Jahren Sänger in der Camerata Vocale St. Gertrud und Herr Szymanski betreut als Leiter unseren Pfadfinderstamm St. Thomas Morus.
Sodann wird u.a aufgrund vielfacher Nachfrage am ersten Adventssonntag die sogenannte Kommunionpatene wieder eingeführt, die ursprünglich schon seit dem Jahre 2016 bei uns in der Liturgie benutzt wurde, deren Gebrauch aber in Folge der zeitweise geltenden Vorschriften zum Kommunionempfang während der Coronakrise ausgesetzt wurde.
2016 hatten wir mit den Teilnehmern am Weltjugendtag in Polen auch einen Besuch in Liegnitz gemacht, wo ein beeindruckendes und von Papst Franziskus anerkanntes Eucharistisches Wunder verehrt wird, dessen Geschichte auf den sorgsamen Umgang mit dem Allerheiligsten verweist – auch in kleinsten Partikeln. Denn dort hatte sich eine im Jahre 2013 bei der Kommunionausteilung heruntergefallene Hostie in ein nachweislich physisches Stück menschlichen Fleisches verwandelt.
Darüber hatte ich damals im Pfarrbrief geschrieben. „Ich für meinen Teil habe aus Liegnitz noch eine andere Botschaft mitgenommen. Es ist die Sorge um die Sorgfalt im Umgang mit dem Allerheiligsten. Bei der Austeilung der Hl. Kommunion soll daher ab dem 1. Advent die sogenannte Kommunionpatene wieder eingeführt werden. Sie wird bei der Austeilung des Herrenleibes unter das Kinn oder die Hände des Kommunikanten gehalten, um das Herabfallen der Hostie oder kleiner Partikel zu verhindern. Darin liegt ein Ausdruck des Glaubens, dass Christus auch in den kleinsten Teilchen der Hostie wahrhaft und wirklich gegenwärtig ist.“
Diese Tradition wollen wir nun wieder aufleben lassen. Beim Empfang der Hl. Kommunion steht künftig nach wie vor jedem die Art und Weise frei, den Leib des Herrn zu empfangen. Neu ist nur, daß von einem Meßdiener dabei mit der Patene als Schutz vor herunterfallenden Hostien oder Hostienpartikeln assistiert wird – vor allem im Fall der bei uns in großer Zahl praktizierten Mundkommunion
Darin darf ein weiterer Akt der Wertschätzung der Heiligen Eucharistie erblickt werden, von der das Zweite Vatikanische Konzils sagt, es sei „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“!
Pastor Dr. Guido Rodheudt
Der Bagger kommt!
Am Montag, dem 3. November, ist es nun endlich nach 9-jähriger Planungs- und Wartezeit soweit: die Baustelle zur Errichtung des Neubaus für den Kindergarten St. Gertrud wird eingerichtet. Dazu wir eine Baustraße eingerichtet, die den Kirchenvorplatz fast vollständig in Anspruch nimmt. Es wird infolgedessen während der Bauzeit keine Parkmöglichkeiten vor der Pfarrkirche geben!
Ausweichmöglichkeiten bestehen aber auf dem Parkplatz Weidstraße auf der gegenüberliegenden Straßenseite, auf dem Parkplatz der Firma „Kick“ an der Afdener Straße, auf dem Parkplatz „An der Wurm“, dem Parkplatz Bergerstraße und auch auf dem Kundenparkplatz der Firma TEDI in der Apolloniastraße (für uns sonntags ebenfalls kostenfrei).
An- und Abfahrten bis zur Pfarrkirche sind jederzeit möglich, besonders um Gehbehinderte zu den Gottesdiensten direkt an das Kirchengebäude zu bringen und abzuholen
GAUDETE
Am Samstag, dem 22. November, laden wir junge Christen zu unserem nächsten Treffen ein. Diesmal beschäftigen wir uns unter dem Titel „Widerstand für Anfänger. Hitlers junge Gegner“ mit den Lebenszeugnissen junger Christen, die im totalitären Zeitalter des Nationalsozialismus in Opposition gegangen sind. Wir starten diesmal direkt nach der Vorabendmesse in Haus Eynrode.
KATECHESE FÜR ALLE
Am 3. November geht es um das Leben nach dem Tod. Unter dem Titel „Ohne Ablaufdatum. Das Leben nach dem Tod“ geht es anläßlich des Totenmonats November um die Glaubensüberzeugung, daß das menschliche Leben für Gott keine Grenze durch den Tod hat. Dabei wird die Lehre der Kirche von den „Letzten Dingen“ genauso zur Sprache kommen, wie die Frage unseres persönlichen Umgangs mit Sterben und Tod. Die Veranstaltung beginnt nach der Abendmesse je nach Teilnehmerzahl in dem jeweiligen Raum hinter der Marienkirche.
Todesstunde
Wenn freitags um 15.00 Uhr die Kirchenglocken läuten, werden wir an die Todesstunde Jesu erinnert. Ein kleines Stoßgebet ist dann in der Regel die persönliche Reaktion gläubiger Menschen, die mit diesem Reminder etwas anzufangen wissen. Bei uns beten darüber hinaus seit 10 Jahren freitags um 15.00 Gläubige in der Pfarrkirche St. Gertrud den schmerzhaften Rosenkranz besonders für den Frieden.
Wir danken dieser kleinen, stillen, aber mächtigen Initiative, die durch das Gebet die Welt zum Guten bewegt, und laden alle herzlich ein, dazuzustoßen, um den Kreis der Beter zu erweitern.
Jubilare
Anläßlich des Festes der Hl. Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik, ehren wir die Jubilare aus unseren Chören, die sich über viele Jahre in den Dienst der Kirchenmusik gestellt haben. In diesem Jahr sind es in St. Gertrud: Monika Brach (10 Jahre) und Sebastian Nell (25 Jahre). In St. Marien sind es, Uschi Simons (65 Jahre), Alexandra Kahlen (35 Jahre) und Sabine Kasten (10 Jahre, davon 1991-1999 in St. Willibrord). Kantor Herbert Nell ist in diesem Jahr 50 Jahre für die Musica Sacra im Einsatz.
Allen Jubilaren ein herzliches Vergeöt´s Gott für Ihr treues Engagement!